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Lage
Sarmenstorf liegt im Sattel zwischen Bünz- und Seetal, eingebettet zwischen den Ausläufern von Lindenberg und Rietenberg in einem Seitenarm des unteren Freiamtes gegen den Hallwilersee zu. Politisch gehört Sarmenstorf als Randgemeinde zum Bezirk Bremgarten, unmittelbar angrenzend an die Nachbarbezirke Lenzburg und Muri. Sarmenstorf liegt im Freiamt.

Abseits von den vielbefahrenen Nord-Süd-Verkehrsrouten ist die Ortschaft trotz intensiver Bautätigkeit in den vergangenen zehn Jahren in einer weitgehend landwirtschaftlichen Umgebung mit wenig Industrie- und Grossgewerbebetrieben verblieben. Mit seinen Süd- und Westhängen bietet das Dorf sehr schöne und ruhige Wohnlagen. Das Gemeindegebiet ist vielfältig und abwechslungsreich, was beispielsweise darin zum Ausdruck kommt, dass der tiefste Punkt auf 504 m ü.M. und der höchste auf 702 m ü.M. liegt.         

Landwirtschaftliche Siedlungen
Die Gemeinde Sarmenstorf zählt eine beachtliche Anzahl an Landwirten. Diese haben ihre Betriebe im Dorf, am Dorfrand oder in den Siedlungen. Folgende Landwirtschaftsbetriebe sind in Sarmenstorf ansässig: Tägerlihof, Höhe, Feldegg, Riedmühle, Halde, Schönbüelhof, Erushof, Birkenhof, Grenzhof, Langemoos, Rietenberg, Lerchhof, Bodenacker, Wendelhof, Mattenhof und Bergäcker.

 


Grösse
Der Gemeindebann misst 830 Hektaren. Davon sind 238 ha Wald. Für den Bau von Wohnhäusern und Gewerbebauten steht genügend Bauland zur Verfügung.
Die Einwohnerzahl beträgt zur Zeit knapp 2’800. Der Anteil der Schweizer Wohnbevölkerung liegt bei ca. 86 %.


Historische Sehenswürdigkeiten
Bedeutende Funde aus der Vor- und Frühgeschichte weisen darauf hin, dass das Gemeindegebiet von Sarmenstorf schon seit dem Neolithikum dauernd besiedelt war. Im „Zigi“ wurden mehrere Grabhügel aus der Zeit um 2200 v.Chr. ausgegraben. Im „Murimooshau“ konnte die zu einer römischen Villa gehörende Badeanlage aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert konserviert werden.

Infrastruktur
Sarmenstorf verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur.

Ein Mehrzweckgebäude mit grosser Halle steht für sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe zur Verfügung. Im Untergeschoss befinden sich Unterkunftsmöglichkeiten für Zivilschutz und Militär. Das gut ausgerüstete Feuerwehrmagazin sowie moderne Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung schliessen den rechtwinkligen Gebäudekomplex ab.

Für die Jugend bestehen mit den örtlichen und regionalen Schulen gute Bildungsmöglichkeiten: Im Dorf befinden sich die Kindergärten sowie sämtliche Abteilungen der Primarschule. Die Bezirksschule befindet sich im Nachbardorf Fahrwangen. Die Real-, Sekundar- und Bezirksschulen werden zusammen mit den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Bettwil geführt (Gemeindeverband "Oberstufenschule Oberes Seetal"). Die auswärtigen Schulen können mit dem Fahrrad oder dem Bus (Buslinie Wohlen-Meisterschwanden) in kurzer Zeit erreicht werden.

Im modernen Alters- und Pflegeheim findet die ältere Generation Pflege, Betreuung und Gesellschaft.

Im östlichen Dorfteil an der Strasse nach Büttikon steht die prächtige Kirche der römisch-katholischen Kirchgemeinde.

Im Dorfzentrum befinden sich die Post sowie die Raiffeisenbank.
Eine Arzt-, eine Zahnarztpraxis sowie eine Drogerie bieten medizinische Grundversorgung.

Einkaufsmöglichkeiten
Sämtliche Lebensmittel des täglichen Bedarfs sind im Dorf erhältlich. Einkaufsmöglichkeiten bestehen im VOLG, in der Bäckerei Ruckli, im Denner, am Kiosk, in der Drogerie sowie in einem Getränke-Abholmarkt.

Restaurants
Für das leibliche Wohl sorgen drei Restaurants, eine Bäckerei/Kaffee und ein Take-away.
 
Wikipedia
 

 

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